Meine ersten Schritte als Autor führten mich von der Theaterbühne weg.
Ich trat zurück, um für andere Texte schreiben zu können – aus Neugier auf Sprache, Dialog und Struktur.
Diese Faszination für Bühnentexte brachte mich nach Berlin, wo ich von 2016 bis 2020 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste studierte. Im Anschluss wurden meine Texte mehrere Jahre vom Verlag Henschel Schauspiel vertreten.
Mein erstes Theaterstück Guppysterben wurde 2020 mit dem Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Dramatiker*innenpreises ausgezeichnet.
Seit 2022 arbeite ich als freischaffender Autor. In dieser Zeit habe ich mich vor allem auf die Arbeit an meinem Prosadebüt konzentriert
Als Reporter arbeite ich an erzählerischen Reportagen, die auf genauer Beobachtung, Recherche und Nähe zu den Menschen basieren. Mich interessieren die Geschichten hinter Strukturen und Institutionen, dort, wo sich persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen verbinden.
Deutsch als Fremdsprache -
Sprache ist für mich nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Raum der Begegnung.
Seit über zehn Jahren unterrichte ich Deutsch als Fremdsprache – in Gruppen- und Einzelsettings, auf unterschiedlichen Niveaustufen und mit sehr verschiedenen Lernbiografien. Sprache ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um sich zu orientieren, zu positionieren und gehört zu werden.
Vielleicht kennst du das Gefühl, im
„Lost-in-the-system“
Modus zu sein: Du hast bereits einige – vielleicht sogar viele – Deutschkurse besucht, aber den Überblick verloren, wo du eigentlich stehst. Du weißt nicht genau, was dir fehlt, um mit mehr Selbstvertrauen zu sprechen oder dich gezielt auf eine Prüfung vorzubereiten.
Und Berlin mit seiner internationalen Atmosphäre macht es nicht leichter. Wenn überall Englisch gesprochen wird, stellt sich schnell die Frage: Warum überhaupt Deutsch lernen und vor allem: wie?
Komm in meinen Kurs, und wir finden es gemeinsam heraus.
Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache kenne ich die typischen Problemfelder vieler Lernender sehr gut. Und noch wichtiger: Ich weiß, wie wir daran arbeiten können – strukturiert, individuell und realistisch – um dich sprachlich sicherer zu machen und fit für deine nächsten Schritte.
In meiner Arbeit als Dozent verstehe ich Lehre nicht als Wissensvermittlung, sondern als gemeinsamen Forschungsprozess. Mich interessiert, wie Texte entstehen, wie sie funktionieren und wie Spielerinnen, Performerinnen und Studierende einen eigenständigen Zugang zu Sprache und Autor*innenschaft entwickeln können.
In meinen Seminaren arbeite ich an der Schnittstelle von Text, Spiel und Performance. Proben, Improvisationen und Recherche sind dabei nicht nur Mittel zur Darstellung, sondern Ausgangspunkte für das Schreiben selbst. Studierende werden ermutigt, Texte aus dem eigenen Spiel heraus zu generieren und ihre Rolle als Autor*in ernst zu nehmen.
Ein zentraler Bestandteil meiner Lehre ist die Auseinandersetzung mit Material: mit unterschiedlichen Textgattungen, mit dokumentarischem und persönlichem Material, mit Interviews, Beobachtungen und eigenen Erfahrungen. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie Persönliches auf die Bühne gebracht werden kann, ohne privat zu bleiben – und welche formalen Umformungen nötig sind, um daraus eine künstlerische Arbeit zu entwickeln.
Meine Lehrpraxis ist forschend, dialogisch und praxisorientiert. Sie fordert Genauigkeit im Umgang mit Sprache, Sensibilität im Umgang mit biografischem Material und die Bereitschaft, sich auf offene Prozesse einzulassen. Ziel ist es, Studierende darin zu stärken, einen eigenen künstlerischen Zugriff zu entwickeln: auf Texte, Themen und auf sich selbst als Spielerin und Autorin.
Meine Arbeit im Bereich Kommunikation und PR basiert nicht auf Marketinglogik, sondern auf Sprache, Haltung und Struktur.
Ich unterstütze Institutionen, Organisationen und Projekte dabei, ihre Inhalte klar, präzise und glaubwürdig zu formulieren, nach innen wie nach außen.
Mein Zugang ist geprägt von meiner Arbeit als Autor, Journalist und Dozent. Texte entstehen bei mir nicht aus Schlagworten oder Strategiepapiere, sondern aus genauer Beobachtung, Recherche und dem Versuch zu verstehen, wofür eine Institution steht und wie sie sich zeigen möchte.
Ich unterstütze Organisationen unter anderem bei der Entwicklung von Newslettern, Ankündigungen, redaktionellen Beiträgen, Interviews und Porträts. Auch die inhaltliche Vorbereitung von Gesprächen oder öffentlichen Formaten gehört zu meinem Arbeitsfeld. Die technische Umsetzung und operative Verbreitung liegen dabei bewusst nicht in meiner Verantwortung.
Meine Stärke liegt in der Verbindung von Klarheit und Tiefe. Ich arbeite strukturiert, verlässlich und projektbasiert; mit klaren Absprachen, definierten Leistungen und transparenten Konditionen. Ziel ist eine Kommunikation, die nicht laut sein muss, um wirksam zu sein, und die langfristig Vertrauen aufbaut.
DIE AKADEMIE DER BUTLER
erscheint im März 2025
bei
reportagen.com im Heft #81
HARD TO IMAGINE erscheint bei
Syg.ma, Mai 2025
THOUGHTS ON GAZA erscheint bei
Syg.ma, Juni 2025
ERLEDIGT IN
erscheint bei
syg.ma
Deutschkurse · Einzel & Gruppe
10 Jahre Unterrichtserfahrung
Sprache verstehen & anwenden
Online oder in Präsenz
alle Niveaus von A1-C2
Prüfungsvorbereitung für telc, TestDaF und Goethe
Gruppen mit max. 8 TN
Meine Angebote werden individuell auf die jeweilige Anfrage abgestimmt.
Für ein unverbindliches Gespräch oder ein konkretes Angebot kontaktiere mich bitte direkt.
Der spielende Körper als Autor -
Workshop MA Schauspiel, ZHdK, Herbst 2021
Textgattungen entschlüsseln -
Workshop BA Schauspiel, ZHdK, Herbst 2022
Der spielende Körper als Autor -
Workshop MA Schauspiel, ZHdK, Herbst 2022
Für weitere Kursangebote und Workshops kontaktiere mich direkt.
Meine Zusammenarbeit ist projektbasiert und klar strukturiert
Ziel ist eine präzise, verlässliche Zusammenarbeit mit klaren Zuständigkeiten
Aus Gründen der Vertraulichkeit veröffentliche ich keine Referenzen.
Gerne erläutere ich meine Arbeitsweise und zeige ausgewählte Textbeispiele im persönlichen Austausch.