Ich wollte als Künstler leben. Ich bin Autor geworden.


Nach der Schule stand für mich fest: Schauspiel oder Journalismus. Ich habe beide Berufe gelernt  und beide haben meinen Blick geprägt. Mein Weg war von Beginn an von der Frage geleitet, was sich hinter Fassaden verbirgt: in Geschichten, in Menschen, in Institutionen und auch in mir selbst.


Meine künstlerische und berufliche Praxis beruht auf diesem forschenden Blick. Ich versuche genauer hinzusehen und mehr zu verstehen, als die Oberfläche preisgibt. Dieser Blick richtet sich nach außen ebenso wie nach innen: auf die Frage, wer ich als Autor, Lehrer, Freund oder Partner sein kann.


Mein beruflicher Werdegang ist deshalb immer auch ein Prozess der Selbstverortung gewesen. Unabhängig davon, welche Tätigkeiten ich ausgeübt oder welche Berufe ich gelernt habe, verbindet sie alle ein gemeinsamer Kern: Sprache.


Oder genauer gesagt: die Frage, wie wir uns ausdrücken, wie wir Verbindung herstellen – und wie Sprache uns dabei hilft, zu verstehen, wer wir sind und wer wir sein könnten. 

Foto: Craig Havens



Meine ersten Schritte als Autor führten mich von der Theaterbühne weg.
Ich trat zurück, um für andere Texte schreiben zu können – aus Neugier auf Sprache, Dialog und Struktur.


Diese Faszination für Bühnentexte brachte mich nach Berlin, wo ich von 2016 bis 2020 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste studierte. Im Anschluss wurden meine Texte mehrere Jahre vom Verlag Henschel Schauspiel vertreten.


Mein erstes Theaterstück Guppysterben wurde 2020 mit dem Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Dramatiker*innenpreises ausgezeichnet.

Seit 2022 arbeite ich als freischaffender Autor. In dieser Zeit habe ich mich vor allem auf die Arbeit an meinem Prosadebüt konzentriert


Als Reporter arbeite ich an erzählerischen Reportagen, die auf genauer Beobachtung, Recherche und Nähe zu den Menschen basieren. Mich interessieren die Geschichten hinter Strukturen und Institutionen, dort, wo sich persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Fragen verbinden.

Deutsch als Fremdsprache -  Sprache ist für mich nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Raum der Begegnung.


Seit über zehn Jahren unterrichte ich Deutsch als Fremdsprache – in Gruppen- und Einzelsettings, auf unterschiedlichen Niveaustufen und mit sehr verschiedenen Lernbiografien. Sprache ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um sich zu orientieren, zu positionieren und gehört zu werden.


Vielleicht kennst du das Gefühl, im „Lost-in-the-system“ Modus zu sein: Du hast bereits einige – vielleicht sogar viele – Deutschkurse besucht, aber den Überblick verloren, wo du eigentlich stehst. Du weißt nicht genau, was dir fehlt, um mit mehr Selbstvertrauen zu sprechen oder dich gezielt auf eine Prüfung vorzubereiten.

Und Berlin mit seiner internationalen Atmosphäre macht es nicht leichter. Wenn überall Englisch gesprochen wird, stellt sich schnell die Frage: Warum überhaupt Deutsch lernen und vor allem: wie?


Komm in meinen Kurs, und wir finden es gemeinsam heraus.


Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache kenne ich die typischen Problemfelder vieler Lernender sehr gut. Und noch wichtiger: Ich weiß, wie wir daran arbeiten können – strukturiert, individuell und realistisch – um dich sprachlich sicherer zu machen und fit für deine nächsten Schritte.

In meiner Arbeit als Dozent verstehe ich Lehre nicht als Wissensvermittlung, sondern als gemeinsamen Forschungsprozess. Mich interessiert, wie Texte entstehen, wie sie funktionieren  und wie Spielerinnen, Performerinnen und Studierende einen eigenständigen Zugang zu Sprache und Autor*innenschaft entwickeln können.


In meinen Seminaren arbeite ich an der Schnittstelle von Text, Spiel und Performance. Proben, Improvisationen und Recherche sind dabei nicht nur Mittel zur Darstellung, sondern Ausgangspunkte für das Schreiben selbst. Studierende werden ermutigt, Texte aus dem eigenen Spiel heraus zu generieren und ihre Rolle als Autor*in ernst zu nehmen.


Ein zentraler Bestandteil meiner Lehre ist die Auseinandersetzung mit Material: mit unterschiedlichen Textgattungen, mit dokumentarischem und persönlichem Material, mit Interviews, Beobachtungen und eigenen Erfahrungen. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie Persönliches auf die Bühne gebracht werden kann, ohne privat zu bleiben – und welche formalen Umformungen nötig sind, um daraus eine künstlerische Arbeit zu entwickeln.


Meine Lehrpraxis ist forschend, dialogisch und praxisorientiert. Sie fordert Genauigkeit im Umgang mit Sprache, Sensibilität im Umgang mit biografischem Material und die Bereitschaft, sich auf offene Prozesse einzulassen. Ziel ist es, Studierende darin zu stärken, einen eigenen künstlerischen Zugriff zu entwickeln: auf Texte, Themen und auf sich selbst als Spielerin und Autorin.

Meine Arbeit im Bereich Kommunikation und PR basiert nicht auf Marketinglogik, sondern auf Sprache, Haltung und Struktur.


Ich unterstütze Institutionen, Organisationen und Projekte dabei, ihre Inhalte klar, präzise und glaubwürdig zu formulieren, nach innen wie nach außen.


Mein Zugang ist geprägt von meiner Arbeit als Autor, Journalist und Dozent. Texte entstehen bei mir nicht aus Schlagworten oder Strategiepapiere, sondern aus genauer Beobachtung, Recherche und dem Versuch zu verstehen, wofür eine Institution steht  und wie sie sich zeigen möchte.


Ich unterstütze Organisationen unter anderem bei der Entwicklung von Newslettern, Ankündigungen, redaktionellen Beiträgen, Interviews und Porträts. Auch die inhaltliche Vorbereitung von Gesprächen oder öffentlichen Formaten gehört zu meinem Arbeitsfeld. Die technische Umsetzung und operative Verbreitung liegen dabei bewusst nicht in meiner Verantwortung.


Meine Stärke liegt in der Verbindung von Klarheit und Tiefe. Ich arbeite strukturiert, verlässlich und projektbasiert; mit klaren Absprachen, definierten Leistungen und transparenten Konditionen. Ziel ist eine Kommunikation, die nicht laut sein muss, um wirksam zu sein, und die langfristig Vertrauen aufbaut.

DIE AKADEMIE DER BUTLER erscheint im März  2025 bei reportagen.com im Heft #81

HARD TO IMAGINE erscheint bei Syg.ma, Mai 2025

THOUGHTS ON GAZA erscheint bei Syg.ma, Juni 2025

STERBENSWÖRTCHEN erscheint bei neofelis-verlag.

ERLEDIGT IN erscheint bei syg.ma

MISSISSIPPI erscheint bei ag-offene-literatur

Deutschkurse · Einzel & Gruppe
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Prüfungsvorbereitung für telc, TestDaF und Goethe


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Meine Angebote werden individuell auf die jeweilige Anfrage abgestimmt.


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Der spielende Körper als Autor -  Workshop MA Schauspiel, ZHdK, Herbst 2021


Textgattungen entschlüsseln -  Workshop BA Schauspiel, ZHdK, Herbst 2022


Der spielende Körper als Autor -  Workshop MA Schauspiel, ZHdK, Herbst 2022


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Meine Zusammenarbeit ist projektbasiert und klar strukturiert

Ziel ist eine präzise, verlässliche Zusammenarbeit mit klaren Zuständigkeiten


Aus Gründen der Vertraulichkeit veröffentliche ich keine Referenzen.


Gerne erläutere ich meine Arbeitsweise und zeige ausgewählte Textbeispiele im persönlichen Austausch.